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Gewichtheber Raphael Friedrich: Überglücklich auch ohne Pokal

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Raphael Friedrich von der TSG Rodewisch zeigte beim internationalen Gewichtheberturnier in Meißen, das sein 50-jähriges Bestehen feierte, eine Meisterleistung. Er wurde in der Gesamtwertung nur knapp von Routinier Nico Müller übertrumpft.
Meißen. Er hatte bravouröse Auftritte gezeigt, sich an die Spitze des Feldes gesetzt – und musste aber abwarten. Raphael Friedrich von der TSG Rodewisch trumpfte beim Turnier um den Pokal der Blauen Schwerter in Meißen stark auf und forderte den routinierten Nico Müller in einem an Spannung kaum zu überbietendem Duell heraus. Da der Sachse mit seinem Wettkampf bereits fertig war, wusste der 28-jährige Obrigheimer (u. a. schon Europameister 2019; zweifacher Olympiateilnehmer) genau, welche Last er im dritten Stoßversuch bewältigen musste. Diese 196 Kilogramm wuchtete er dann auch souverän nach oben und durfte daraufhin die wertvolle Porzellantrophäe erstmals in Empfang nehmen.

Raphael Friedrich gehörte sofort zu den ersten Gratulanten seines Bezwingers – und wirkte trotzdem vor den begeistert anfeuernden Zuschauern in der proppenvollen Halle überglücklich. ‚Nico besitzt so viel Kraftüberschuss, da hätte er schon einen Fehler machen müssen. Aber ich bin sehr zufrieden. Es ist einfach cool, bei so einem internationalen Event Zweiter zu werden‘, strahlte der 21-Jährige, der als einer Jüngsten erst am Anfang seiner Karriere bei den Männern steht. Seine Freude war zudem auch deshalb so groß, weil er gleich mehrere persönliche Rekorde markierte. Im Reißen stellte er mit 160 kg seine Bestleistung ein, im Stoßen steigerte er diese um 3 kg auf 190 kg, im Zweikampf um 5 kg (350).

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